Willkommen beim NABU Olpe

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.


Auf diesen Seiten möchten wir, der NABU Kreisverband Olpe e.V.,  Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft in unserer Region entwickeln.


Erfahren Sie mehr über uns!


Jungvogel gefunden - Alle Jahre wieder

Bitte prüfen Sie anhand des Schaubildes, ob der Vogel wirklich Hilfe benötigt.

 

Der NABU Olpe ist nicht in der Lage, Vögel oder Fledermäuse aufzunehmen und gesund zu pflegen. Nur für Großvögel wie Greifvögel, Eulen oder Störche gibt es eine Aufnahmestelle, die wir Ihnen gerne vermitteln können.

HIER finden Sie weitere Informationen.

 


Spaziergang 6 - Altenkleusheim am 07. Juni

Foto: NABU, C.Kuchem
Foto: NABU, C.Kuchem

Spaziergang 6: „Wiesensafari“ bei Altenkleusheim am 7. Juni 2026
Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Kirche in Altenkleusheim. Von dort aus wandern wir ins Olpetal, wo uns eine artenreiche Wiese erwartet. Wir betrachten diese kleine Welt etwas genauer. Weiter geht´s und in einem Seitental wieder zurück. Dabei können wir die unter Naturschutz stehenden alten Eichenwälder bewundern. Der Spaziergang ist etwa 3 km lang, dauert ca. 2 Stunden und ist besonders für Familien mit Kindern ab dem Grundschulalter geeignet.
Anmeldung und Informationen unter [email protected] (Frau Wurm).


Naturspaziergänge in 2026

Sonntagsspaziergänge mit Frau Wurm
Löchern Sie Ihre Kinder beim Spaziergang auch immer mit Fragen? Machen sie an jeder Ecke halt und bestaunen kleine Entdeckungen? Finden auch Sie Freude an der Naturbeobachtung mit allen Sinnen? Dann sind Sie und Ihre Familie herzlich Willkommen bei unseren Sonntagsspaziergängen. Frau Wurm ist Biologin und Naturpädagogin und kennt viele kleine Spiele, die das Naturerlebnis vertiefen.

Wir werden in der Regel jeden 1. Sonntag im Monat einen anderen „hidden place“ (verborgenen Ort) im Kreis aufsuchen. Ab 14 Uhr erkunden wir zuerst die Umgebung zu Fuß. Die reine Gehzeit beträgt etwa 1 Stunde, mit „Naturgucken“ werden es aber auch leicht schon mal 2 Stunden. Also achten Sie bitte auf wetterangepasste Kleidung und festes Schuhwerk. Anschließend kehren wir ein (kalte Jahreszeit) oder machen ein Picknick mit Rucksackverpflegung (Sommerhalbjahr). Soweit der Plan. Je nach Jahreszeit und Ort kann er aber abgewandelt werden. Bitte beachten Sie die aktuellen Ankündigungen auf unserer Homepage www.nabu-olpe.de !


Arbeitseinsätze im Winter

Neun Aktive folgtem dem Aufruf des NABU Olpe und fanden sich bei leicht regnerischem Wetter auf einer Feuchtwiese bei Hillmicke zum praktischen Naturschutzeinsatz ein. Die Fläche ist ein kleines Teilgebiet des NSG Steinkuhle und Hillmickebach.
Der NABU Olpe freut sich immer über Aktive, die bei diesen Einsätzen zur Mithilfe bereit sind. Solche Maßnahmen wären in vielen Schutzgebieten des Kreises nötig, um die Artenvielfalt und Einzigartigkeit zu erhalten. Leider fehlt es an Pflegekonzepten und fachlicher Betreuung, da es im Kreis Olpe noch immer keine biologische Station gibt und die zuständige Behörde diese Aufgaben nicht zusätzlich mit erledigen kann.

Foto: Dirk Kämpfer, Dactylorhiza fuchsii
Foto: Dirk Kämpfer, Dactylorhiza fuchsii

Auf der feuchten bis staunassen Talsohle des Grundstückes wachsen neben Orchideen weitere seltene Pflanzen, die sich an diese extremem Bedingungen angepaßt haben. In den vergangenen Jahren war die Fläche durch Aufwuchs von Weiden, Birken und Schwarzdorn zunehmend verbuscht, so daß die seltenen krautigen Arten dort stark zurückgingen. Die Orchideen waren verschollen, es war nur bekannt, daß es früher ein Vorkommen gab. Nach Pflegemaßnahmen in den vergangenen Jahren wurden im Jahr 2024 einzelne blühende Pflanzen wiederentdeckt. Wir hoffen nun auf weitere Erholung des Bestandes.

Auch die auf einer etwas höher liegenden Terasse stehenden Obstbäume wurden mehr und mehr beschattet. Bei dem Arbeitseinsatz konnten einige Bäume und Sträucher entnommen oder stark zurückgeschnitten werden, was dem Schutzzweck des Gebietes dient.


Information Biostation am 24. April 2024 im Kreishaus

Siegener Zeitung, 11.05.2024
Siegener Zeitung, 11.05.2024

historische Waldbewirtschaftung in der Dünscheder Heide

NABU Olpe erprobt historische Waldnutzungsform

 

Am 10. Februar führten Aktive der Kreisgruppe Olpe des Naturschutzbund Deutschland (NABU) erfolgreich eine Gehölzpflege im Naturschutzgebiet Dünscheder Heide durch. Ziel war es gleichzeitig den Lichteinfall auf die Fläche zu verbessern und den Waldrand ökologisch aufzuwerten. Um das zu erreichen wurden Birken gefällt und Hainbuchen auf etwa 1,50 m kopfgeschneitelt.

 

Kopfschneitelung ist eine historische Waldnutzungsform, die früher einen wichtigen Bestandteil der Wald- und Landwirtschaft ausmachte. Die wiederaustreibenden Hainbuchen wurden jährlich oder im Abstand mehrerer Jahre regelmäßig auf gleicher Höhe abgeschnitten, um die jungen Austriebe zu nutzen. So wurde das Laub getrocknet, um es im Winter ins Viehfutter einzumischen und die jungen Äste dienten als Flechtmaterial, etwa im Gefach der Fachwerkhäuser. Wälder, in denen Bäume geschneitelt wurden, bekamen dadurch einen eher offenen Charakter. Das Licht und die Wärme im Wald hatten Vorteile für die darin lebenden Pflanzen und Tiere. Zudem bilden sich durch die Kopfschneitelung wertvolle Kleinstrukturen wie Höhlen oder Astgabeln, die von Insekten oder Vögeln genutzt werden.

 

Die Dünscheder Heide ist bedeutender Lebensraum für die Orchidee des Jahres 2024, die Mückenhändelwurz, die zu viel Schatten an ihrem Standort nicht verträgt. Auch das Mannsknabenkraut geht bei zu starker Beschattung zurück. In den letzten Jahren wurde der Waldrand im Gebiet jedoch immer dunkler, die Lebensbedingungen für die Arten verschlechterten sich. Nun hofft der NABU, dass die Arten von der Entstehung eines abwechslungsreichen, lichtdurchfluteten Waldrandbereichs profitieren werden.

 

Der NABU führt im Winterhalbjahr regelmäßig Pflegemaßnahmen durch, bei denen er auf die Hilfe von Ehrenamtlichen angewiesen ist. Wenn Sie den NABU einmal bei einer solchen Pflegemaßnahme unterstützen wollen, wenden Sie sich bitte an [email protected] oder per Telefon an 0176-57767144.

 


NABU Olpe sucht alte Obstsorten

Apfelblüte, NABU Olpe
Apfelblüte, NABU Olpe

"Haben Sie einen alten Obstbaum und kennen noch seinen traditionellen Namen wie Dickstiel, Rabau, Schafnase oder Dampfbirne? Dann melden Sie sich bitte bei uns!"

Mit diesem Aufruf sucht der NABU Olpe in Kooperation mit dem Naturschutzzentrum Märkischer Kreis fast vergessene regionale Obstsorten, die durch Zucht gut an die klimatische Situation angepaßt waren.

Heute sterben diese Obstbäume leider altersbedingt und mit ihnen das Wissen um die Eigenschaften und Nutzung. Damit geht ein Teil der Kultur und Naturlandschaft verloren.

Diesem Trend möchten wir entgegenwirken, indem Triebe der alten Bäume entnommen und auf jungen Bäumen vermehrt werden.

Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf:
per mail: dario_wolbeck(at)nabu-olpe.de

telefonisch: 0157 70398146

postalisch: Dario Wolbeck, Bremger Weg 74, 57439 Attendorn

 


E-Mail-Adressen

Um möglichst viele Interessierte schnell und kostengünstig erreichen zu können, möchten wir Sie um Ihre e-mail-Adressen bitten. Sie müssen keine Angst haben, daß wir Sie mit Informationen "überfluten".

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Danke schön.