Willkommen beim NABU Olpe

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.


Auf diesen Seiten möchten wir, der NABU Kreisverband Olpe e.V.,  Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft in unserer Region entwickeln.


Erfahren Sie mehr über uns!


Waldspaziergang am 4. September

Der Kreisverband Olpe des NABU bietet Interessierten mehmals im Jahr Exkursionen oder Vorträge an. Im Mai 2021 referierte der Diplom-Landschaftsökologe Frank-Christian Heute pandemiebedingt noch in einem online-meeting. Damals konnte er aufzeigen, wie die Entwicklung naturnaher Wälder im Klimawandel möglich ist. Besonders hervorgehoben wurde, daß die erforderlichen Maßnahmen den Waldbesitzern durch Naturverjüngung statt Pflanzung und Forstschutz sogar eine Kostenersparnis ermöglichen. Und fast nebenbei können Wälder entstehen, die durch ihre Vielfalt den Herausforderungen des Klimawandels besser trotzen, als dies die bisher oft eher einheitlich strukturierten Forste konnten.
Daher freute sich der NABU Kreisverband Olpe sehr, daß eine der ersten Exkursionen nach langer Pandemiepause ein Waldspaziergang mit Frank-Christian Heute war.
Anfang September konnten einige Interessierte in der Nähe von Attendorn die Theorien zur Waldentwicklung im Freiland überprüfen. Auf einer "Käferfläche", die im Vorjahr geräumt worden war, konnte der Fachmann aufzeigen, daß sämtlicher Gehölzaufwuchs so stark vom Wild verbissen worden war, daß sich daraus keine gesunden Bäme werden entwickeln können. Einige Meter weiter, auf einer noch älteren Freifläche zeigte sich sehr schön, welcher Wald so "übrig" bleibt. Nämlich Fichten und Birken, durchsetzt mit wenigen Ebereschen. Dieser Wald ist ökologisch und auch wirtschaftlich viel weniger wertvoll, als der Wald, der sich natürlich entwickelt hätte. Denn die im Boden liegende Saat von Buchen, Eichen, Ahornbäumen, Ebereschen und vielen andere konnten sich schlicht nicht entwickeln.
Bei den derzeit hohen Beständen an Schalenwild, wäre die Lösung die Einzäunung der Flächen für einige Jahre. Was wegen der schieren Masse der Kalamitätssflächen schlicht nicht möglich ist. Daher plädierte der Landschaftsökologe für kleine Gatter auf den Flächen, so daß sich zumindest dort die natürliche Verjüngung des Waldes entwickeln kann. Aus der Runde der Teilnehmer kam der Vorschlag, diese Gatter aus Fichtenholz anzufertigen, indem vorhandene Stämme direkt im Wald zu Latten gesägt und zu Zaunelementen verarbeitet werden. Dieses natürliche Material würde die Flächen genau so lange schützen, wie die Gatter benötigt werden. Danach zerfällt es einfach und wird dem Nährstoffkreislauf wieder zugefügt.
Die Telnehmer des Spazierganges werden sicher mit anderer Aufmerksamkeit durch unsere Wälder gehen.


Fledermausbeobachtung am 21. und 28. August 2021

Symbolfoto Bechsteinfledermaus, NABU Dietmar Nill
Symbolfoto Bechsteinfledermaus, NABU Dietmar Nill

Olpe/ Lennestadt-Maumke

Fledermäuse vor der Haustür
25. Internationale Fledermausnacht am 21. und 28. August mit dem NABU Olpe
Sie sehen mit den Ohren, fliegen mit den Händen und schlafen mit dem Kopf nach unten: Fledermäuse

Zur Batnight lädt der NABU Olpe  am Samstag, dem 28. August um 20:30 Uhr zur Fledermausexkursion am Vorstaubecken des Biggesees ein. Treffpunkt ist das Freizeitbad Olpe.
Eine Woche früher können Fledermausfreunde eine Fledermausexkursion in Lennestadt-Maumke mitmachen. Treffen ist am 21. August um 20:30 Uhr an der Kläranlage bei Maumke.
Zu beiden Veranstaltungen sind Anmeldungen unter kontakt@nabu-olpe.de zwingend erforderlich. Die Teilnehmerzahl muss Corona-bedingt begrenzt werden.  Bitte lichtstarke Taschenlampen mitbringen.

Horchen Sie den Lauten der nächtlichen Himmelsstürmer, werden Sie Zeuge spektakulärer Beobachtungen und erfahren Sie interessante Fakten über unsere heimischen Fledermäuse. Besonders der Schutz der Tiere steht hierbei im Vordergrund. Die NABU-Fledermausfreunde zeigen Ihnen, was jeder einzelne für den Erhalt unserer faszinierenden Flugakrobaten tun kann. Außerdem finden Sie hier Tipps und Tricks, wie man die Schönen der Nacht am besten beobachten kann.


Wald im Hitzestreß - Was nun? online-Seminar am 20. Mai 2021

Wald – Video- Konferenz war voller Erfolg

Kreis Olpe: Der NABU-Olpe hatte am 20. Mai den Dipl. Landschaftsökologen Frank Christian Heute eingeladen, darüber zu sprechen, wie die Zukunft des Waldes im Klimastress gesichert werden kann. Er machte deutlich, dass Naturverjüngung zum Erfolg führt, wenn die Wilddichten von Reh und Hirsch -wenigstens zeitweise- stark verringert werden. An vielen Beispielen aus seiner Praxis konnte er das Ergebnis dieser Maßnahme zeigen. Es entstehen – auch innerhalb reiner Fichtenbestände – erstaunlich artenreiche und angepasste Lebensräume. Indikatorart sei die Eiche. Ihre Eicheln werden durch den Eichelhäher im Umkreis von 500 Meter um einen Einzelbaum verbreitet und regelrecht gepflanzt. Leider werden die jungen Bäumchen von Reh und Hirsch besonders gern angefressen und gehen ein. Dabei erträgt ein Eichenmischwald leichter höhere Temperaturen. Für den Waldbesitzer bringe Naturverjüngung anstatt Pflanzung und Forstschutz eine Kostenersparnis von 68 – 140 € pro Hektar und Jahr. Für die Artenvielfalt in der Natur wäre ein solcher Mischwald unschätzbar wertvoll.
Nachdem noch einige Fragen der Teilnehmer geklärt werden konnten, dankten sie für den sachlichen und informativen Vortrag und das Online-Treffen schloss mit dem Versprechen, dass der Referent für eine Exkursion noch einmal persönlich in den Kreis kommt.


NABU Olpe sucht alte Obstsorten

Apfelblüte, NABU Olpe
Apfelblüte, NABU Olpe

"Haben Sie einen alten Obstbaum und kennen noch seinen traditionellen Namen wie Dickstiel, Rabau, Schafnase oder Dampfbirne? Dann melden Sie sich bitte bei uns!"

Mit diesem Aufruf sucht der NABU Olpe in Kooperation mit dem Naturschutzzentrum Märkischer Kreis fast vergessene regionale Obstsorten, die durch Zucht gut an die klimatische Situation angepaßt waren.

Heute sterben diese Obstbäume leider altersbedingt und mit ihnen das Wissen um die Eigenschaften und Nutzung. Damit geht ein Teil der Kultur und Naturlandschaft verloren.

Diesem Trend möchten wir entgegenwirken, indem Triebe der alten Bäume entnommen und auf jungen Bäumen vermehrt werden.

Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf:
per mail: dario_wolbeck(at)nabu-olpe.de

telefonisch: 0157 70398146

postalisch: Dario Wolbeck, Bremger Weg 74, 57439 Attendorn

 


Artenschutzprojekt Gänsesäger

Das Gänsesäger-Projekt wurde initiiert von Schülerinnen des GymSL (Gymnasium der Stadt Lennestadt) und ihren Biologie-Fachlehrern. Der NABU Kreisveband Olpe hat sich gerne an der Ausführung beteiligt. Schülerinnen und Lehrern hat die Aktion viel Freude bereitet

Zwei der Kästen sind Naturhöhlen aus Baumstämmen, die speziell vorbereitet in jeweils 2,5 und 4 m Höhe aufgehängt wurden. Nun hoffen wir natürlich, daß die Vögel die Kästen als Brutmöglichkeiten wahrnehmen.

Nähere Informationen -  wie immer - im Blog.

Hilfe für die Wasseramsel

Foto: Wasseramsel-Niskasten-Projekt, NABU Olpe
Foto: Wasseramsel-Niskasten-Projekt, NABU Olpe

Im Herbst/Winter 2019 hat die Jugendgruppe des NABU Kreisverbandes Olpe mit einem Artenschutzprojekt für die Wasseramsel begonnen. Die Wasseramsel ist bei uns im Bergland weit verbreitet. Sie baut ihre kunstvollen Kugelnester immer in unmittelbarer Gewässernähe. Spezielle Wasseramsel-Niskästen werden gerne angenommen.

Bei die Herstellung der Kästen hat uns die Holzwerkstatt der JVA Attendorn unterstützt, hierfür danken wir sehr. Für die Erlaubnis, die Kästen an einigen Brücken und Mauern im Stadtgebit aufzuhängen, danken wir der Stadt Lennestadt.

Nähere Informationen - wie immer - im Blog.


E-Mail-Adressen

Um möglichst viele Interessierte schnell und kostengünstig erreichen zu können, möchten wir Sie um Ihre e-mail-Adressen bitten. Sie müssen keine Angst haben, daß wir Sie mit Informationen "überfluten".

Schreiben Sie uns einfach über unsere Kontakt-Seite, geben Sie uns Ihre Adresse durch, und teilen Sie uns mit, zu welchen Themen wir Sie informieren dürfen.

Danke schön.


Unsere Kindergruppe

Die NAJU-Kindergruppe nimmt noch Kinder im Grundschulalter auf.

Nähere Informationen und Anmeldungen bei unserer Gruppenleiterin, Gudrun Hieber

Tel. 02721 605365, E-Mail: info (at) gh-wildkraeuter.de

 

Für den Vorstand

Ihr Franz-Josef Göddecke