Willkommen beim NABU Olpe

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.


Auf diesen Seiten möchten wir, der NABU Kreisverband Olpe e.V.,  Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft in unserer Region entwickeln.


Erfahren Sie mehr über uns!


Birdwatch am 13. Oktober

Symbolfoto: NABU:Rottmann
Symbolfoto: NABU:Rottmann

Im Rahmen des EuroBirdwatch bieten der NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) am ersten Oktoberwochenende bundesweit zahlreiche fachkundig geleitete Exkursionen zum Höhepunkt des sichtbaren Vogelzuges über Deutschland an. Mit den Vogelkundlern des NABU kann man rastende Zugvogeltrupps entdecken oder erfahren, wie man ziehende Vögel in einem Schwarm identifizieren kann.

Wir vom NABU Kreisverband Olpe bieten diese Führung aus terminlichen Gründen eine Woche später, am 13. Oktober 2019 an.
Wir treffen uns um 10 Uhr an der  an der Linde mitten in der Feldflur zwischen Lennestadt-Melbecke und Hespecke.


Der NABU sammelt die Daten zu den beobachteten Arten und vergleicht sie mit den Zahlen aus anderen Ländern Europas, in denen zeitgleich Birdwatch-Aktionen von Na-turschutzverbänden stattfinden, die zum Netzwerk von BirdLife International gehören.

„Beim Birdwatch geht es nicht darum, als Beobachter Höchstleistungen zu vollbringen, oder darum, welche Vogelart am häufigsten gezählt wird“, sagt [Name] vom NABU [Gruppenname]. „Im Vordergrund stehen die Freude an der Naturbeobachtung, das Staunen über die Vielfalt unserer Zugvögel und das Kennenlernen der verschiedenen Arten und Lebensräume“, so [Name].

Anfang Oktober treten zahlreiche Zugvögel ihren Weg in die Winterquartiere an und sind dann besonders gut zu entdecken. Damit möglichst viele Menschen an der spekta-kulären Vogelbeobachtung teilnehmen können, findet der Birdwatch am Wochenende statt.


Biotoppflege Dünscheder Heide

Foto: NABU_Olpe
Foto: NABU_Olpe

Der NABU Kreisverband Olpe kümmert sich schon seit vielen Jahren im Auftrag des Kreises Olpe um die Pflege des NSGs “Dünscheder Heide” im Repetal.
Der Magerrasen der Dünscheder Heide gehört zu den artenreichsten und wertvollsten im Attendorn-Elsper Kalkgebiet. Zahlreiche Rote-Liste-Pflanzenarten sind hier aber nur heimisch, weil die Fläche regelmäßig gepflegt wird.

Im Herbst wird gemäht und das Mahdgut von Hand aus der Fläche entfernt. Wer bei dieser praktischen Arbeit mithelfen möchte, der kann dies am 18. Oktober ab 13.30 Uhr tun. Der NABU freut sich auf Ihre Unterstützung!
Bitte beachten Sie, dass der genaue Zeitpunkt vom Wetter abhängig ist und sich daher verschieben kann.
Absprachen mit Franz-Josef Göddecke unter 02761 825965 oder kontakt@nabu-olpe.de


Pilzexkursion am 29. September

Foto: NABU_Olpe
Foto: NABU_Olpe

Zum wiederholten Mal lud der NABU in der Hochsaison der Pilze von Ende August bis Anfang Oktober zur Pilzexkursion am 29. September ein. Rechtzeitig gab es den erhofften Regen, so dass „unsere“ Experten Friedrich Prinz und Harald Homa „grünes Licht“ gaben. Pilze können essbar, ungenießbar oder giftig sein. Leider gibt es kein allgemeingültiges Merkmal, wonach man essbare von giftigen Pilzen unterscheiden kann. Folglich lenkten die Fachleute die Aufmerksamkeit auf Unterscheidungsmerkmale wie Formen und Farben, Sitz der Sporenlager, Geruch, Scheiden, Hüllen und Knollen, Schleier und Manschetten. Grundsätzlich sollte man nur Pilze sammeln und essen, die man als Speisepilze sicher erkennt. Alle anderen sollte man unberührt lassen.
Da unser Exkursionsweg in den Wald führte, fanden wir sowohl Pilze, die in Symbiose mit Nadel- bzw, Laubbäumen wachsen (z.B. Röhrlinge, Täublinge, Milchlinge etc.), als auch Zersetzer, die von abgestorbenen Blättern Holz und Nadeln, leben (Schwindlinge, Porlinge, Schwefelköpfe, Tintlinge).
An diesen Beispielen konnten die Teilnehmer die Rolle der Pilze im Kreislauf von Wachsen und Vergehen konkret beobachten, insbesondere bei der Zersetzung organischen Materials.

Weitere Informationen - wie immer - im Blog.


Fledermausexkursionen 2019 ein voller Erfolg!

Sowohl am 24.08., als auch am 31.08. führten Mitglieder des NABU Kreisverband Olpe interessierte Gruppen in unsere heimischen Nachtjäger, die Fledermäuse ein.

Am 24.08. am Freizeitbad Olpe konnten zwei Fledermausarten in großer Stückzahl bei ihrer Jagd über das Bigge-Vorstaubecken beobachtet werden, die Zwergfledermaus und die Wasserfledermaus. Die zweite Exkursion bei der Kläranlage Lennestadt-Maumke übertraf unsere Erwartungen. Dort flogen nicht nur die beiden genannten Arten, sondern auch der Große Abendsegler und die Rauhautfledermaus konnten bei der anschließenden Lautanalyse (siehe Fotos) identifiziert werden. Der Große Abendsegler ist dabei ein Highlight. Zwar ist er nicht besonders selten, er ruft allerdings sehr niederfrequent und fliegt gewöhnlich in großer Höhe. Dies macht die Lautaufzeichnung schwierig.

Nähere Informationen finden Sie - wie immer - im Blog.


Waldwanderung am 15. September 2019

Symbolfoto Wald NABU Olpe
Symbolfoto Wald NABU Olpe

NABU-Exkursion ins Ebbegebirge

 

Am Sonntag, dem 15. September 2019 wanderte die NABU Kreisgruppe Olpe einen ganzen Tag durch das Ebbegebirge. Wir starteten um 10.00 Uhr am Fußballplatz in Weltringhausen bei Attendorn-Windhausen, kehrten mittags in einem Gasthaus ein und waren gegen 17.00 Uhr wieder zurück.

Der Weg verlangte zwar festes Schuhwerk und etwas Kondition, aber wir konnten es langsam angehen lassen. Unterwegs war der Wald mit all seinen Facetten unser Thema. Dr. Dirk Bieker, Sprecher des Landesfachausschusses Wald im Nabu NRW,  kommentierte die abwechslungsreichen Waldbilder.

Er ist Forstwirt, hat in Forstwissenschaften und Waldökologie promoviert und arbeitet beim Regionalverband Ruhr im Bereich Ökologisches Bodenfondsmanagement.  Derzeit leitet er das Projekt „Fit für den Klimawandel“ der NABU-Station Münsterland mit der Kernaufgabe zur Anpassung von Feuchtwäldern an den Klimawandel. Auf der Wanderung können wir die Auswirkungen der trockenen Jahre 2018 und 2019 auf verschiedene Waldbestände und Waldtypen anschauen. Unterschiedliche Aspekte einer naturnahen Anpassung von Wäldern an den Klimawandel können direkt vor Ort diskutiert werden. Dazu zählen u.a. die Baumartenwahl, die Biodiversität als Grundpfeiler eines resistenten und resilienten Waldes, ein dauerhaftes Biotopbaumkonzept u.a.m. Die Teilnahme ist kostenlos und Gäste sind herzlich willkommen.

Weitere Infos unter 02722 631605 (Theresia Wurm).

 


NABU Olpe neu auf Instagram

Dort finden Sie Ankündigungen und Beiträge unserer Aktionen sowie Bilder aus der Natur des Kreis Olpe und des Sauerlandes. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Helfen Sie uns gerne, die Seite mit Leben (im wahrsten Sinne des Wortes) zu füllen und senden Sie uns via Instagram schöne Bilder aus der Natur des Kreis Olpe. Bitte mit kurzer Info was Sie aufgenommen haben, wo und wann Sie unterwegs waren.


Wanderung der NABU Jugend am 25. August

Westfalenpost, 14.08.2019
Westfalenpost, 14.08.2019

Die Jugendgruppe des NABU Kreisverbandes Olpe lädt am 25. August interessierte Jugendliche und junge Erwachsene zu einer Exkursion ins Schwarzbachtal ein. 

Interessante Beobachtungen und gegenseitiges Kennenlernen stehen dabei im Vordergrund. 

Die Details entnehmt bitte dem Zeitungsartikel. 

Wir freuen uns auf viele (gerne auch neue) Freunde und Interessierte.

 

Kurze Info zum Gebiet:

Das Naturschutzgebiet "Schwarzbachsystem mit Haberg und Krenkelstal" ist das größte Naturschutzgebiet des Kreises Olpe und schützt das gesamte Bachsystem des Schwarzbaches mit seinen zahlreichen Quellen und dem weitgehend naturbelassenen Lauf. Es liegt in der östlichen Gemeinde Kirchhundem und entwässert den Rothaarkamm in Richtung des Kreises Siegen-Wittgenstein. Der Kreis Olpe hat in den vergangenen Jahrzehnten durch gezielte Flächenankäufe und Pflegemaßnahmen für die Entwicklung des Gebietes gesorgt. So zeichnet sich das Tal besonders durch ein kleinräumiges Netz von Hangquellmooren, Heideflächen, Feuchtwiesen und Auwäldern- bzw. Gebüschen aus und es finden sich Tiere und Pflanzen, die nur in solchen, besonders intakten Bachsystemen mit sauberem Wasser und einer guten Verknüpfung der verschiedenen Lebensräume vorkommen. Besondere Highlights des Naturschutzgebietes und der Umgebung sind die vorkommenden Tierarten Wildkatze, Luchs, einige sehr seltene Fledermausarten, Schwarzstorch, Eisvogel und die vielfältige Insektenwelt mit Heidelibellen, Dukatenfalter und Perlmutterfalter. Der interessierte Botaniker kann unter anderem Orchideenarten bestaunen, genau wie Arnika und Arten, die die kühle Feuchte des Tals brauchen: den Blauen Eisenhut, Deutschlands giftigste Pflanze, Raritäten wie das kleine Wintergrün und Urzeitrelikte wie verschiedene Bärlapparten. 

Wir freuen uns darauf, mit euch auf die Suche nach diesen und anderen Schönheiten im Schwarzbachtal zu gehen und gemeinsam sportlich aktiv zu sein!

 

Eine ansprechende Vorstellung des Gebiets findet sich aufgrund der Bedeutung des Tals auch bei Naturschätze Südwestfalens: http://www.naturschaetze-suedwestfalens.de/Gebiete/Kreis-Olpe/37-Schwarzbachtal

 

Ihr habt am 25. keine Zeit, wollt aber dennoch mal bei unserer Jugendgruppe mitgehen oder was erfahren? Dann schreibt mir gerne unter dario_wolbeck@nabu-olpe.de

 


Workshop Kompostieren! mit Martina Kolarek

Bild: NABU Olpe
Bild: NABU Olpe

Eine ganz besondere Veranstaltung im Jahr 2019:

Ein Workshop Kompostierung mit Martina Kolarek.

 

Wer selbst kompostiert, muss weniger gießen, düngen und Schädlinge bekämpfen – und spart Geld dabei. Denn Kompost ist das Gold des Gärtners.

 

Am Samstag, den 29. Juni 2019 richtete der NABU Olpe in der Kleingartenanlage am Heiderbaum in Attendorn einen Kurs „Kompostieren!“ aus.

Nach einer kurzen Einführung wurde  unter der Anleitung von Dipl.-Ing. Martina Kolarek ein Heißkompost aufgebaut. Es handelt sich um ein neues Verfahren zur biologischen Schnellkompostierung. Dieses bietet viele Vorteile, geht einfach und braucht kein Vorwissen. Das Verfahren hält aber auch für Experten einige Überraschungen bereit.


Der Kompost wird sich innerhalb weniger Tage allein durch die Tätigkeit der Bodenorganismen erwärmen und in kürzester Zeit zu fruchtbarem Boden umwandeln.

 

Nach diesem Workshop wissen Sie, was alles bei der Kompostierung zu beachten ist und warum der biologische Heißkompost Zeit, Geld und Mühe spart. Und last but not least: dieser Kompost tut nicht nur ihrem Boden, sondern auch dem Klima gut!


Erstes Schwalbenhaus des NABU Olpe

Erstes Schwalbenhaus des NABU Olpe

 

Wir freuen uns, daß wir Ihnen das erste Schwalbenhaus des NABU Kreisverbandes Olpe vorstellen können.

Es steht seit dieser Woche in Scheiderwald und wartet auf emsige Bewohner.

Die Mehlschwalben sind bereits seit einigen Wochen aus dem Winterquartier zurück und haben teilweise auch schon mit der Brut begonnen. Wir hoffen, daß das Haus vielleicht schon im ersten Jahr angenommen werden wird.
Nähere Informationen, wie immer, im Blog.


Der NABU-Kreisverband Olpe hat die alte Ortsnetzstation zwischen Bilstein und Kirchveischede kaufen können.

In diesem Jahr werden wir den Turm zu einem "Artenschutzturm" umbauen. Einige Kästen für Vögel und Fledermäuse hängen bereits, der Dachstuhl wurde für Tiere geöffnet. Andere Maßnahmen werden noch im Laufe des Jahres folgen.


Kindergruppe gewinnt Umweltpreis der Stadt Lennestadt

Der NABU-Kreisverband Olpe gratuliert der NAJU-Kindergruppe unter Leitung von Gudrun Hieber zum Gewinn des Umweltpreises der Stadt Lennestadt.

 

Die Kinder haben im Herbst 2016 auf einem Grundstück am Ortsrand von Kirchveischede eine Streuobstwiese angelegt.

In den nächsten Jahren werden die Kinder diese Wiese intensiv weiter pflegen und die Entwicklung beobachten. Vielleicht können Sie schon in diesem Jahr die erste Ernte einfahren? :-)

Nähere Informationen finden SIe - wie immer - im Blog.

 


E-Mail-Adressen

Um möglichst viele Interessierte schnell und kostengünstig erreichen zu können, möchten wir Sie um Ihre e-mail-Adressen bitten. Sie müssen keine Angst haben, daß wir Sie mit Informationen "überfluten".

Schreiben Sie uns einfach über unsere Kontakt-Seite, geben Sie uns Ihre Adresse durch, und teilen Sie uns mit, zu welchen Themen wir Sie informieren dürfen.

Danke schön.


Unsere Kindergruppe

Die NAJU-Kindergruppe nimmt noch Kinder im Grundschulalter auf.

Nähere Informationen und Anmeldungen bei unserer Gruppenleiterin, Gudrun Hieber

Tel. 02721 605365, E-Mail: info (at) gh-wildkraeuter.de

 

Für den Vorstand

Ihr Franz-Josef Göddecke